FIP

 

Ursache und Übertragung:

Die FIP ist eine weitere häufige Infektionskrankheit der Katze, die durch ein Virus- ein Coronavirus- verursacht wird. Coronaviren werden von infizierten Katzen mit dem Stuhl ausgeschieden und von anderen Katzen über Mund und Nase aufgenommen. In der Umwelt bleibt das Virus bis zu 6 Wochen ansteckend. Deshalb ist eine Ansteckung nicht nur von Katze3 zu Katze, sondern auch über den kontaminierten Boden, Käfige, Decken, Kissen, Polster, Ess-Trinkgefäße Pflegeutensilien sowie über Hände und Kleidung der Menschen möglich. Besonders empfänglich sind Jungtiere. Das Coronavirus ist in den meisten Fällen recht harmlos. Etwa die Hälfte aller Katzen beherbergt dieses Virus in ihrem Darm. Und nur ein kleiner Teil dieser Katzen erkrankt an FIP. Woher kommt das? Die Wissenschaft ist derzeit der Meinung, dass es bei einigen Katzen, die das Coronavirus in sich tragen, zu Mutationen (Änderung der Erbinformation) der Viren kommt. So werden die zunächst harmlosen Viren bösartig. Sie können dann aus dem Darm auswandern und über befallene Blutzellen den ganzen Körper infizieren. Offenbar schützt ein intaktes Immunsystem, insbesondere eine intakte zelluläre Immunabwehr, viele Katzen vor der FIP. Eine Schwächung des Immunsystems, Stress und andere Infektionen fördern die Vermehrung der Coronaviren im dArm und erhöhen damit das Risiko, dass bösartige FIP- verursachende Coronaviren entstehen.

Diagnose:

Bei der feuchten Form der FIP ist die Diagnose durch Untersuchung der Ergussflüssigkeit einfach. Die Diagnose der trockenen Form der FIP ist nur durch umfangreiche Laboruntersuchungen sicherzustellen.

Vorbeugung und Behandlung:

Leider besteht bei der FIP keine Aussicht auf Heilung, wirksam Behandlungsverfahren sind nicht bekannt. Deshalb muss der Schwerpunkt bei der Bekämpfung dieser Erkrankung auf der Vorbeugung liegen. Es gibt einen FIP Impfstoff, der Katzen ab einem Alter von 16 Wochen in die Nase gegeben wird und bisher nicht infizierten Katzen einen gewissen Schutz bietet. Kätzchen, die bereits infiziert sind, werden durch den Impfstoff nicht geschützt. Deshalb ist es sinnvoll, vor der Impfung durch die Untersuchung einer Blutprobe zu klären, ob bereits eine Infektion vorliegt.

 

 

 

 

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